Start nach den Sommerferien 2022 mit traditionellem «Würstlihock» bereichert

Seit rund 10 Jahren laden Peter Benz und Rolf Hüsser ins «Lagergebäude des Männerchor» zu einem gemütlichen Hock nach einer ordentlichen Probe ein. Dieser Anlass findet jeweils im Anschluss an die 2. oder 3. Probe nach den Sommerferien statt. Wie immer war in der Scheune im Gebäude von Peter an der Hauptstrasse 100 aufgetischt und das kühle Bier stand auch bereit. Mit feinem Brot, Rauchwürstli und Kartoffelsalat wurden die Sängerkehlen verwöhnt. Die Bedienung oblag Elfi und Monika, die beiden bereiteten auch wiederum ein feines Dessert vor. Dieses Mal spendierte zudem Thomas Jakopp Rotwein aus seinen Rebbergen in Kaisten. Das Zusammensein genossen sichtlich alle, es wurde intensiv geplaudert und natürlich fehlten ein paar Weinlieder nicht. Solche Zusammenkünfte sind wertvoll für den Verein, der nebst einigen Arbeitseinsätzen ebenso von solchen ungezwungenen Treffen lebt. Gemütlich war’s!

9 Chöre aus dem Fricktal und dem Baselbiet am Open Air des FSB in Frick

FSB-Open-Air_20220605.pdf
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MC Frick in Gossau SG am Eidgenössischen

 

Die erste Bewertung eines Chorauftrittes unter dem neuen Dirigenten Mattis Sussmann fiel äusserst positiv aus!

 

Der Männerchor Frick verfolgt den Weg, sich immer wieder an einem Gesangfest einer Jury zu stellen. So geschehen am letzten Wochenende am eidg. Gesangsfest, das ca. alle 6 Jahre stattfindet. Neben Frick vertrat auch der MC Wittnau das Fricktal! Die Vorbereitung litt natürlich auch ein wenig unter der Pandemie, aber man liess sich nicht vom Ziel abbringen. Als Warm-up diente am Vormittag ein freier Auftritt auf einer sogenannten Singinsel im schmucken Städtchen Gossau. 

 

Am Nachmittag wurde es dann ernst, sollten doch die drei selbst ausgewählten Lieder «Mr. Sandman», «Männer» von Herbert Grönemeyer und «La Montanara» vor Experten optimal präsentiert werden. Eine gewisse Anspannung war im Chor spürbar, aber Dirigent Sussmann liess sich nicht aus der Ruhe bringen und steuerte das Chorschiff durch den Bühnenauftritt zu einer sehr guten Beurteilung durch die zugeteilte Expertin. Sie gab Tipps, wo die Harmonie noch verbessert werden kann, wo nach Ihrer Empfehlung mehr Dynamik hätte eingebracht werden können oder wo im Lied «Männer» der Text verschwommen wahrgenommen wurde. 

 

Gesamthaft war der Chor von der Benotung sehr überrascht, was beim anschliessenden Auftritt im Alterszentrum viel Schwung und Lockerheit brachte, die dann auch beim Festbankett im Festzelt zu spüren war. Mit viel gemütlichem Gesang liess man das Eidgenössische 2022 im Festzelt und danach auf der Zugheimfahrt ausklingen. Die intensive Vorbereitung hatte sich gelohnt - Schöns war’s! 

 

 

Fotolegende: Der Männerchor Frick kurz vor dem Auftritt und dann auf der Bühne vor Experten, die für den Vortrag eine erfreuliche Bewertung mit 5.5 (auf der Notenskala bis 6) gaben!

Benefizkonzert vom 2.4.2022 zu Gunsten der Ukraine ein Erfolg

 

 Rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer (der jüngste war 1,5 Jahre alt!) begeisterte der Männerchor mit dem Benefizkonzert zur Unterstützung des Elends in der Ukraine. Mit buntem Liederstrauss wollte der Chor auch Mutmacher sein, damit wir in der westlichen Welt weiterhin für Friede und Gerechtigkeit einstehen. Der kath. Kirchgemeinde wurde für das kostenlose Überlassen der Kirche und des Rampartsaales gedankt. Speziell war der Abend auch für den neuen Dirigenten Mattis Sussmann, der den Chor zum 1. Mal durch ein Konzert in Frick führte. Aufgrund des grossen und langen Beifalles kann die vielfältige Liederauswahl als sehr gelungen bezeichnet werden. Besungen wurden Heimat, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Freundschaft, Hoffnung, Zukunft, Fröhlichkeit… alles Attribute, die in der aktuellen Zeit präsent sind. Leider zählte der Chor wegen Krankheiten und anderen Abwesenheitsgründen «nur» 24 Sänger, darunter die neuen: Markus Kuhn, Marc Gisin und Christian Vogt. 

 

Die freiwillige Kollekte beim Ausgang ergab den erfreulichen Betrag von CHF 3'511.--, welcher vollumfänglich dem Roten Kreuz überwiesen wird. Im Anschluss an das Konzert traf sich die Männerchorfamilie im Rampart zu einem Nachtessen (zubereitet von Pepita und Mauro Chiodi sowie Vera Hochreuter) wo Präsident Markus Amsler auch verschiedene Ehrungen nachholte, da die diesjährige GV brieflich durchgeführt worden war

Ausführungen zum Lied 'Tebe poem' vom 2. April 2022 in der katholischen Kirche, Frick'

1.     Das Lied 

Das Lied ‘Tebe Poem’ ist ein echter Oldie aus unserem Repertoire. Wir singen es wegen seiner Schlichtheit und weil es immer wieder neu berührt, sehr gerne.

Dieses Lied hat seit dem 24. Februar 2022 eine unbeabsichtigte Aktualität erfahren. Erlauben Sie mir, etwas auszuholen:

‘Tebe Poem’ ist vor genau 200 Jahren entstanden (1820). Es besticht durch seinen einfachen und einprägsamen Text in russischer Sprache mit vielen Wiederholungen:

Oh Herr gib Frieden.
Den Frieden dieser Welt.
Steh’ uns bei.

Wir bitten Dich, erhöre uns.
Steh’ uns bei, Herr, Du unser Gott.’


Was wollen die Menschen mehr als Frieden? Friedliche Koexistenz; sich gegenseitig respektieren.

2.     Wechselvolle Geschichte; politisches u. sprachliches Auseinandergehen

Der aktuelle Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist nicht der erste Konflikt zwischen  diesen beiden Staaten.

Sprachlich

Im mittelalterlichen Altrussland (ca. 882 -1240 n. Chr.), wurden mehrere Dialekte der Sprache der Vorfahren der heutigen Russen, Ukrainer und Weissrussen gesprochen.

Nach dem Niedergang von Altrussland entwickelten sich die Dialekte in zwei unterschiedliche Sprachen: Russisch und Ukrainisch.

Im 17. Jahrhundert waren bereits grosse sprachliche Unterschiede feststellbar.

Später haben sich aufgrund der geopolitischen Unterschiede diese beiden Sprachen laufend auseinander entwickelt:

Russisch so, wie es heute bekannt ist.
Die ukrainische Sprache mischte sich mit Polnisch, Ungarisch, Österreichisch und Rumänisch. – Russisch und ukrainisch waren nun zwei verschiedene Sprachen.

Politisch

Nach dem Niedergang von Altrussland gehörte die Ukraine abwechselnd 
- zu Polen-Litauen, dann 
- zum Russischen Zarenreich, dann 
- zur Habsburger Monarchie  

Nach der Oktober-Revolution von 1917 startete ein erster Versuch einer ukrainischen  Volksrepublik, dem jedoch nur 3 Jahre Erfolg beschieden war.
- 1920 erfolgte der Zwang zur Eingliederung in das Sowjetreich.
- Erst 1991 – mit dem Zerfall der klass. Sowjetunion – wurde die Ukraine erneut souverän.
- 1994 garantierten Russland, die USA und GB im Budapester Memorandum die Eigenständigkeit der UKR. 
- 2014 jedoch erfolgte die Annexion der Krim durch Russland  Konflikt Krim und Teile des Donbass
- 21.02.2022: ‘Anerkennung’ der Gebiete Luhansk und Donezk als unabhängige Volksrepubliken durch Russland.
- 24.02.2022: Russische Invasion in die Ukraine


Der Komponist von ‘Tebe Poem’, Dmitri Bortniansky (DB)

Er lebte von 1751 – 1825. Wurde bei Sumy, im Nordosten der heutigen Ukraine, geboren. 

Damals war dieses Gebiet Teil des russischen Zarenreiches unter Katharina der Grossen 

Bereits im Alter von 7 Jahren trat DB als Chorknabe in der Hofsängerkapelle in St. Petersburg ein. Dort war er Schüler des italienischen Komponisten und Musiklehrers Baldassare Galuppi.

1769, 18-jährig, ging DB, zusammen mit seinem Lehrer Galuppi, nach Venedig, um 10 Jahre später, nach St. Petersburg zurückzukehren

1796 wurde DB Direktor der Hofsängerkapelle. 1825 starb DB 74-jährig. Er ist in St. Petersburg beerdigt.

DB hatte viele kirchenmusikalische Werke verfasst. Er verband russische und weltlich-musikalische Elemente, so wie er es in Italien kennengelernt hatte.

DB war auch im deutschsprachigen Raum sehr beliebt und hatte grossen musikalischen Einfluss.      -     Das Lied ‘Tebe Poem’ steht im Gegensatz zur aktuellen politischen Lage. 

Lassen Sie sich nun dennoch von diesem schönen, stimmungsvollen Lied einen Moment entführen und geben wir alle die Hoffnung nicht auf: ‘Herr, gib’ uns Frieden!’

Raclette top – Wetter flop

Männerchor Frick wagte trotz Corona etwas Neues - 4. Dezember 2021

 

Wie traditionellerweise am Fricker Weihnachtsmarkt, der dieses Jahr erneut ausfiel, packte es der Männerchor Frick einfach an einem Samstag den Einkauf bzw. das Zusammentreffen im Dorfzentrum zu einem adventlichen Erlebnis zu machen. Am Samstag vor dem 2. Advent nahm er das Risiko auf sich, zusammen mit dem Stand eine Million Kerzen der Caritas, einen Raclettestand zu betreiben. An der gewohnt guten Qualität gab es nichts zu zweifeln, lediglich das Wetter war einfach nur «garstig». Teils starker Regen und Böen hinderten verständlicherweise viele am Besuch im Güggeli-Park. Schlussendlich schaut der Männerchor Frick trotzdem zufrieden auf diesen Event zurück, denn einige treue «Fans» liessen sich trotzdem unter dem Regendach nieder. Zusätzlich unterstützen einige das Angebot auch mit der Variante «Take away». Das OK des Männerchor Frick dankt allen und freut sich natürlich, bei anderer Gelegenheit wieder mehr Gäste zu begrüssen und wünscht allen frohe Weihnachtstage!

GV MC Frick vom 18.6.2021

Präsident Markus Amsler (mitte) freut sich über den Eintritt von Christian Pacek (links) und Dani Schmid (rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johann Senn wurde für den Aufbau und die Koordination der «Corona»-Wanderungen gedankt.


 

 

Männerchor Frick geht 2022 ans Eidgenössische nach Gossau SG 

 

Nach 15 Jahren gibt es einen Dirigentenwechsel 

 

 

Wie bei den meisten Vereinen in der Schweiz ging das letzte Vereinsjahr auch beim Männerchor Frick als Pandemiejahr in die Geschichte ein. Wenige Proben unter erschwerten Bedingungen und dann Totalstillstand. Lediglich ein Auftritt im freiem beim Alterszentrum Frick fand statt. Parallel dazu entwickelte sich eine kameradschaftsfördernde Wanderkultur, was dem Zusammenhalt gut tat und deshalb in Zukunft abgeschwächt weiter geführt werden wird. Der Vorstand bewältigte viele Baustellen, so wurde der Versammlung ein Leitbild vorgelegt, das die Vereinsziele bezüglich Vision, Werte und Qualität als Dorfverein umschreibt. Zudem wurde die Homepage www.maennerchor-frick.ch erneuert und den Datenschutz-Vorschriften angepasst. Auch in die Zukunft schaute der Vorstand und holte erste Meinungen ab, wie im 2028 das 200 Jahr-Vereins-Jubiläum begangen werden soll, was eine konstruktive Diskussion auslöste. 

 

35 Aktivsänger durfte Präsident Markus Amsler zur 193. ordentlichen GV begrüssen. Leider mussten seit 1.1.2020 3 Todesfälle und 3 Austritte hingenommen werden. Erfreulicherweise konnten mit Christian Pacek und Dani Schmid zwei Neusänger aufgenommen werden. Nach 15 Jahren als Chorleiter hat Dario Viri sein Engagement gekündigt. Eine Findungskommission unter Thomas Jakopp wird sich umgehend auf die Suche nach einer Nachfolge machen, denn im nächsten Jahr will man am schweizerischen Gesangsfestival in Gossau SG vom 21./22.5. mit guter Vorbereitung teilnehmen. Zuversicht herrscht, dass nach den Sommerferien langsam der normale Probebetrieb wieder aufgenommen werden kann. Am 11. September 2021 ist nach wie vor das Aargauer Chorfestival in Brugg geplant. Danach sind bis Ende dieses Jahres nur noch wenige Anlässe im Tätigkeitsprogramm festgeschrieben. Nach 9 Jahren, davon 8 Jahre als Präsident, wurde Toni Hochreuter aus der Musikkommission verabschiedet. Präsident der MUKO ist seit einem Jahr Dani Saner. 

 

Die unter coronabedingten Auflagen durchgeführte Versammlung bestätigte die Vorteile von physischen Treffen, denn alle genossen den Austausch und das «Wiedersehen» sehr! Der kleine Imbiss zum Abschluss der Versammlung eröffnete Platz für viele Gespräche.

 

 

1.November 2021

Tätigkeitsprogramm

 

Das aktuelle Tätigkeitsprogramm ist im Bereich Jahresinfo abgelegt.

 

 


 

1.November 2021

Corona-Schutzkonzept

 

Das Schutzkonzept wurde angepasst und ist im Bereich Jahresinfo abgelegt.

Wichtig ist die Maskenpflicht und dass die Abstandsregeln, insbesondere auch bei der Begrüssung und der Verabschiedung, eingehalten werden.